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Ein Ende mit Schrecken…

…ist manchmal besser, als ein Schrecken ohne Ende! Thomas Meyer fordert in seinem Buch „Trennt euch!“, dass viel mehr Paare den Schritt der Trennung wagen sollten, denn viele von ihnen bauen ihre Beziehung auf Kompromisse auf!

Wahrscheinlich ist jeder Mensch einmal an diesem Punkt. Man verliebt sich in eine Person die eigentlich gar nicht zu einem passt und wenn mit dieser Person eine Beziehung entsteht, ist das Ende eigentlich schon vorprogrammiert.

Nein, keine Sorge, ich schreibe diesen Blogpost nicht, weil ich Liebeskummer habe oder es bei mir gerade schlecht läuft, ganz im Gegenteil sogar. Nach ein paar Jahren in dem ich den ein oder anderen Frosch geküsst habe, habe ich in Norman einen Menschen gefunden, der mich auch ohne viele Worte versteht und auf den ich mich bedingungslos verlassen kann. Vielleicht fallen mir die Abgründe, die sich bei manchen Paaren auftun, deshalb so extrem ins Auge.

„Er wird sich noch ändern!“

„Er wird sich noch ändern!“ Das ist wohl so ein Frauen-Ding, sich einzureden, dass mit der Zeit alles besser werden wird. Ich habe das auch mal getan, aber ich war auch erst 18 und wusste im Grunde genommen überhaupt nichts. Denn Menschen ändern sich nicht. Jedenfalls nicht grundsätzlich. Jemand der fremd geht, wird es wieder tun. Jemand der nicht heiraten will, wird dir keinen Antrag machen und jemand der keine Kinder leiden kann, wird seine Meinung nicht wie durch ein Wunder ändern. Es lohnt sich einfach nicht, auf eine Veränderung zu warten, die niemals kommen wird und dabei andere Gelegenheiten verstreichen zu lassen.

„Wer seinen Partner verändern will, macht bloß zwei Menschen unglücklich.“

„Wer seinen Partner verändern will, macht bloß zwei Menschen unglücklich.“  Was schlussfolgern wir daraus? Dass wir uns Partner suchen sollten, die uns im Wesentlichen ähneln und unsere Werte teilen. Sicher ist es möglich Kompromisse einzugehen, aber es ist wahr, es macht unglücklich auf Dauer einem Phantom hinterherzujagen.

Wenn man sich fragt, kann ich mit diesem Menschen für den Rest meines Lebens zusammen bleiben, so wie er jetzt ist, ohne wenn und aber, und die Antwort lautet Nein, dann sollten wir den Mut haben uns zu befreien, denn wir verschwenden nicht nur unsere eigene Zeit, sondern auch die der Person die denkt alles wäre gut so wie es ist.

Jeder Mensch hat es verdient glücklich zu sein und wir haben nicht unendlich viel Zeit, also sollten wir Entscheidungen treffen, auch wenn sie nicht immer schön sind, um irgendwann da anzukommen, wo wir glücklich sein können.

 

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13 Gedanken zu „Ein Ende mit Schrecken…“

  1. Sehr spannende Gedanken, die ich so auch unterschreiben kann. Jemand anderen ändern zu wollen, bringt sowieso nichts. Das hilft niemanden und letztendlich wird man sich früher oder später vermutlich doch trennen. Und wie du auch selber anmerkst, haben wir nicht ewig Zeit. Warum sie also mit jemandem verschwenden, mit dem es nicht passt?
    Ich habe da für mich mittlerweile auch ganz klare Linien gezogen und mir verdeutlicht, was mir in einer Beziehungen wichtig ist. Wenn da die Grundsätze und Vorstellungen schon nicht überein stimmen, dann vergeude ich da keine Zeit mit. 🙂

    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Mal wieder ein sehr guter tiefgreifender Text.
    Dabei sollte sich jeder fragen was er selbst für sich als Glück oder glücklich sein definiert und nach diesen Prinzipien leben.
    Hierbei lautet die Divise:“ Redet euch kein Glück ein welches keines ist, sondern seid glücklich!“
    Ich denke das ist die Grundlage nach dem jeder leben sollte und die Basis für eine lange stabile Beziehung.

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  3. Du hast echt einen tollen Bericht geschrieben!

    Ich muss sagen, wir reden sehr viel miteinander und das ist uns auch sehr wichtig in der Ehe! Vor allem heutzutage ist das Reden sehr wichtig, da man so schnell von der digitalen Welt abgelenkt wird!

    Ich habe Deinen Bericht sehr gerne gelesen! Danke Dir!

    Hab ein schönes Wochenende!

    xoxo
    Jacqueline

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